Samstag, 8. Juli 2017

Ronnie und seine Freunde bauen ein Auto



Ich bin ja ein absoluter Auto-Fan und ich finde es auch wichtig, dass Frau sich im Auto einigermaßen auskennt und zu helfen weiß. OK, bei neuen Modellen wird es immer schwieriger selbst Hand anzulegen, was ich persönlich schade finde. Denn wer mag schon wegen einer Kaputten Glühbirne in die Werkstatt fahren? Keiner. 



Ronnie und seine Freunde bauen ein Auto* spielt im Jahr 1964, heute wäre es sicher undenkbar ein Auto selber zu bauen bei der ganzen Technik usw. OK, dass eine Ratte, ein Spatz und ein Frosch einen Wagen bauen ist eh ein bisschen unrealistisch. Aber ich denke der Autor hat sich schon etwas dabei gedacht, dass die Geschichte vor 50 Jahren spielt. 

Ronnie ist eine Ratte mit lahmendem Bein und eigentlich ein Teil einer Bande. Doch durch sein lahmendes Bein ist er der Außenseiter der ständig Zuhause bleiben muss wenn die Gang los zieht. Da kommt sein Freund Simon auf die Idee, ein Auto zu bauen. So wäre auch Ronnie mobil. Und basteln kann er sowieso. Simon hat dafür das nötige Wissen und steht als Spatz für Rat und Tat zur Seite. Erst ist Ronnie von der Idee wenig begeistert. Doch dann beginnen die beiden ein Auto zu bauen. Schnell ist auch Frosch Fred Teil der Gruppe. Denn Fred wird von allen nur Grummel genannt und ist auch einsam. Da ihm der Schrottplatz gehört und Ronnie und Simon kein Geld haben bieten sie ihm eine Beteiligung am Auto an. Und so werden die drei langsam Freunde… Doch was ist mit der alten Gang von Ronnie die auf einmal Ärger machen will? 

Ronnie und seine Freunde bauen ein Auto ist – wie ich finde – kein typisches Kinderbuch. Klar es gibt Bilder und eine Kind gerechte Geschichte. Aber die Abbildungen zu den Autoteilen haben es schon in sich. Wusstet ihr als Erwachsene zum Beispiel woraus ein Viertaktmotor besteht? Und wie er funktioniert? Nein? Dann wisst ihr es nach dem Buch! Denn dort gibt es zu den wichtigsten Elementen eines Autos die Erklärungen. Es gibt zum Beispiel eine Skizze eines Motors und darin sind alle Teile beschriftet. Kipphebel, Zündspule, Nockenwelle, Ansaugkrümmer und was es nicht alles gibt. Also ich fand das Buch auf Grund dieser Beschreibungen super, würde meinem kleinen Neffen allerdings nicht jedes Teil einzeln erklären wollen. Stellt euch mal vor ich werde dann gefragt, wozu die Nockenwelle gut ist oder so… Puh da müsste ich erst Mal Herrn Google fragen… 

Aber wenn die Kinder schon etwas älter sind und mehr verstehen und man vielleicht selber Ahnung hat kann das Kind hierbei schon einiges lernen. Ich persönlich fand es für mich – eigentlich weit weg von der Zielgruppe – super interessant. Und den Kleinen kann man ja einfach nur die Geschichte vorlesen. Die war nämlich auch super. Man lernt nicht nur was über Autos sondern auch etwas über Freundschaft. Und die Bilder sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und passen sehr schön zu der Geschichte. 

Das empfohlene Alter ist übrigens 6-7 Jahre. Ob Kinder da schon Ahnung von Motoren und Co. haben? Ich werde es testen ;) 

Kennt ihr das Buch? Habt ihr ein Lieblingskinderbuch?

Vielen Dank an



und Ullmann Medien für dieses süße Buch!

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